Du kennst das sicher: Du hast gerade eine neue Seite in WordPress angelegt, bist voller Vorfreude, klickst auf „Ansehen“ – und dann das: 404 Not Found. Die Seite ist einfach nicht auffindbar. Statt deines glänzenden neuen Contents gibt’s nur eine schnöde Fehlermeldung. Willkommen im Club der WordPress-User, die schon mal mit dem berüchtigten 404-Fehler Bekanntschaft gemacht haben! Aber keine Sorge, du bist nicht allein – und vor allem: Das Problem ist lösbar. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du den 404-Fehler in WordPress ein für alle Mal in den Griff bekommst. Wir tauchen tief ein in die Welt der Permalinks und der .htaccess-Datei, erklären, warum der Fehler überhaupt auftritt, und geben dir Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie du ihn behebst. Und das alles mit einer Prise Humor, denn: Wer lacht, lernt besser!

404 Not Found – das klingt erstmal nach einem technischen Super-GAU, ist aber tatsächlich einer der häufigsten Fehler im Web. Laut einer SEMrush-Studie sind 17% aller Websites von 404-Fehlern betroffen. Besonders bei WordPress, das laut W3Techs auf über 43% aller Websites weltweit läuft, ist das Thema allgegenwärtig. Die gute Nachricht: In 90% der Fälle liegt es an falsch konfigurierten Permalinks oder einer fehlerhaften .htaccess-Datei – und das lässt sich fixen!
Bevor wir uns in die Tiefen der Technik stürzen, lass uns kurz klären, was der 404-Fehler eigentlich ist und warum er so oft bei WordPress auftritt.
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Was ist ein 404-Fehler?
Der HTTP-Statuscode 404 bedeutet, dass die angeforderte Seite auf dem Server nicht gefunden wurde. Das kann verschiedene Ursachen haben: Die Seite wurde gelöscht, der Link ist falsch, oder – und das ist bei WordPress besonders häufig – die Permalink-Struktur stimmt nicht oder die .htaccess-Datei ist fehlerhaft.
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Warum ist das ein Problem?
404-Fehler sind nicht nur nervig für deine Besucher, sondern auch schlecht für dein SEO. Google mag keine toten Links. Zu viele 404s können deine Sichtbarkeit in den Suchergebnissen negativ beeinflussen (Google Search Central).
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Warum passiert das ausgerechnet bei WordPress so oft?
WordPress ist flexibel, aber diese Flexibilität bringt auch Komplexität mit sich. Besonders wenn du die Permalink-Struktur änderst, Plugins installierst oder umziehst, kann es passieren, dass die .htaccess-Datei nicht mehr mitspielt. Und schon ist der 404-Fehler da.
Jetzt aber Butter bei die Fische: Wie gehst du vor, wenn der 404-Fehler zuschlägt? Hier kommt die Schritt-für-Schritt-Anleitung – ausführlich, verständlich und garantiert ohne Fachchinesisch.
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1. Permalinks überprüfen und neu speichern
Das ist der Klassiker und in 80% der Fälle die Lösung. Gehe in deinem WordPress-Backend auf Einstellungen > Permalinks. Du musst gar nichts ändern – einfach auf „Änderungen speichern“ klicken. WordPress schreibt dann die .htaccess-Datei neu. Das hilft besonders, wenn du kürzlich die Permalink-Struktur geändert hast oder nach einem Umzug.
Warum funktioniert das? WordPress generiert die Regeln für „schöne“ URLs (z.B. /mein-beitrag/) in der .htaccess-Datei. Wenn diese Datei nicht korrekt ist, weiß der Server nicht, wie er die Anfragen weiterleiten soll – und zeigt 404 an.
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2. .htaccess-Datei manuell prüfen und reparieren
Manchmal kann WordPress die .htaccess-Datei nicht automatisch beschreiben – zum Beispiel, wenn die Dateirechte nicht stimmen. Dann musst du selbst ran. Öffne per FTP oder im Hosting-Panel die Datei
.htaccessim Hauptverzeichnis deiner WordPress-Installation.Der Standard-Inhalt für WordPress sieht so aus:
# BEGIN WordPress <IfModule mod_rewrite.c> RewriteEngine On RewriteBase / RewriteRule ^index.php$ - [L] RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d RewriteRule . /index.php [L] </IfModule> # END WordPressErsetze den Inhalt deiner .htaccess-Datei durch diesen Code (vorher ein Backup machen!). Speichern, hochladen, fertig. Jetzt sollte der 404-Fehler verschwunden sein.
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3. Dateirechte der .htaccess prüfen
WordPress braucht Schreibrechte, um die .htaccess zu aktualisieren. Die Datei sollte in der Regel die Rechte
644haben, das Verzeichnis755. Prüfe das im FTP-Programm oder Hosting-Panel. Wenn du unsicher bist, frag deinen Hoster oder einen Profi (zum Beispiel uns von Nakaryu 😉). -
4. Serverkonfiguration: mod_rewrite aktivieren
WordPress benötigt das Apache-Modul mod_rewrite für „schöne“ Permalinks. Bei den meisten Hostern ist das Standard, aber bei exotischen Setups oder lokalen Entwicklungsumgebungen kann es fehlen. Prüfe in der
phpinfo()oder frage deinen Hoster, ob mod_rewrite aktiv ist. -
5. Caching-Plugins und Weiterleitungen prüfen
Manchmal sind es gar nicht die Permalinks oder die .htaccess, sondern ein Caching-Plugin oder eine Weiterleitung, die quer schießt. Deaktiviere testweise alle Caching- und Redirect-Plugins und prüfe, ob der Fehler verschwindet. Danach kannst du sie einzeln wieder aktivieren, um den Übeltäter zu finden.
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6. Multisite und Spezialfälle
Bei WordPress Multisite oder ungewöhnlichen Server-Setups (z.B. NGINX statt Apache) gelten andere Regeln. Hier musst du die Konfiguration anpassen. Für NGINX sieht die Weiterleitung z.B. so aus:
location / { try_files $uri $uri/ /index.php?$args; }Weitere Infos findest du in der offiziellen WordPress-Doku.
Damit du den Überblick behältst, hier eine kleine Tabelle mit den häufigsten Ursachen und Lösungen für 404-Fehler in WordPress:
| Ursache | Lösung |
|---|---|
| Permalinks falsch konfiguriert | Permalinks im Backend neu speichern |
| .htaccess fehlt oder ist fehlerhaft | .htaccess mit Standard-Code ersetzen |
| Dateirechte falsch gesetzt | Rechte auf 644 (Datei) / 755 (Verzeichnis) setzen |
| mod_rewrite nicht aktiv | mod_rewrite beim Hoster aktivieren lassen |
| Caching- oder Redirect-Plugin stört | Plugins deaktivieren und testen |
| NGINX statt Apache | NGINX-Konfiguration anpassen |
Und falls du dich fragst, wie du 404-Fehler in Zukunft vermeiden kannst, hier ein paar Profi-Tipps:
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Regelmäßig Backups machen
So kannst du im Notfall immer auf eine funktionierende Version zurückspringen.
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Permalinks nicht zu oft ändern
Jede Änderung kann zu toten Links führen. Wenn du doch mal umstellen musst, setze Weiterleitungen (301 Redirects).
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404-Fehler überwachen
Nutze Tools wie Google Analytics oder Google Search Console, um 404-Fehler zu tracken und schnell zu reagieren.
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Eigene 404-Seite gestalten
Mach das Beste draus: Eine kreative 404-Seite kann Besucher sogar zum Schmunzeln bringen und zurück auf die Startseite lotsen.
So, jetzt bist du bestens gewappnet, um den 404-Fehler in WordPress zu besiegen. Aber falls du keine Lust auf Technik, FTP und .htaccess hast – oder einfach lieber Netflix schaust, während deine Website läuft – dann lass uns das für dich übernehmen!
Nakaryu ist deine Kreativ- und Digitalagentur aus Nürnberg – und wir lieben WordPress! Seit 2017 bauen wir Websites, die nicht nur funktionieren, sondern begeistern. Mit unserer Webdesign-Flatrate bekommst du eine professionelle, sichere und blitzschnelle WordPress-Website zum monatlichen Fixpreis – inklusive Wartung, Updates, Hosting und persönlichem Support. Und natürlich kümmern wir uns auch um Permalinks, .htaccess und alles, was dazugehört. Klingt gut? Dann schau dir unser Webdesign-Angebot an und lass uns gemeinsam deine Website auf das nächste Level bringen!
Quellen:
- SEMrush: 404 Error – What Is It and How to Fix It
- W3Techs: Usage statistics and market share of WordPress
- Google Search Central: HTTP status codes
- WordPress.org: NGINX
- Google Search Console
- Google Analytics
Fragen zum Thema
Was bedeutet der 404 Not Found-Fehler in WordPress und warum tritt er so häufig auf?
Der 404 Not Found-Fehler signalisiert, dass eine angeforderte Seite auf dem Server nicht gefunden wurde. In WordPress passiert das besonders oft, wenn die Permalink-Struktur nicht korrekt ist oder die .htaccess-Datei fehlerhaft oder nicht vorhanden ist. Auch nach Änderungen an Permalinks, Plugin-Installationen oder Serverumzügen kann der Fehler auftreten.
Wie kann ich Permalinks in WordPress überprüfen und den 404-Fehler beheben?
Gehe im WordPress-Backend zu Einstellungen > Permalinks und klicke auf „Änderungen speichern“, ohne etwas zu ändern. Dadurch wird die .htaccess-Datei neu geschrieben und die Permalink-Regeln werden aktualisiert. In den meisten Fällen verschwindet der 404-Fehler danach.
Was muss ich tun, wenn die .htaccess-Datei fehlt oder nicht korrekt ist?
Öffne per FTP oder Hosting-Panel die .htaccess-Datei im Hauptverzeichnis deiner WordPress-Installation. Ersetze den Inhalt durch den WordPress-Standard-Code (Backup nicht vergessen!). Speichere und lade die Datei hoch. So werden die Weiterleitungsregeln für „schöne“ URLs wiederhergestellt und der 404-Fehler sollte behoben sein.
Welche Rolle spielen Dateirechte und das mod_rewrite-Modul beim 404-Fehler?
Die .htaccess-Datei benötigt in der Regel die Rechte 644, das Verzeichnis 755, damit WordPress sie beschreiben kann. Außerdem muss das Apache-Modul mod_rewrite aktiviert sein, damit Permalinks funktionieren. Fehlen die Rechte oder das Modul, können 404-Fehler auftreten.
Wie kann ich 404-Fehler in Zukunft vermeiden und was bietet Nakaryu als Lösung?
Mache regelmäßig Backups, ändere Permalinks nur mit Bedacht und überwache 404-Fehler mit Tools wie Google Analytics oder Search Console. Gestalte eine eigene 404-Seite für bessere Nutzererfahrung. Nakaryu bietet professionelle Webdesign-Flatrates inklusive Wartung, Hosting, Updates und persönlichem Support – damit du dich um Permalinks, .htaccess und Co. nicht mehr selbst kümmern musst.
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