Du sitzt gemütlich am Rechner, willst nur mal eben einen neuen Blogartikel veröffentlichen oder ein Plugin aktualisieren – und plötzlich: „There has been a critical error on this website“. Zack, Bildschirm weiß, Puls auf 180, Schweißperlen auf der Stirn. Willkommen im Club der WordPress-Fehler-Geplagten! Aber keine Panik: Du bist nicht allein. Laut W3Techs läuft über 43% aller Websites weltweit auf WordPress. Und ja, fast jeder Betreiber stolpert irgendwann über diese kryptische Fehlermeldung. In diesem Artikel zeige ich dir – Schritt für Schritt, mit Humor und viel Erfahrung – wie du den „Critical Error“ nicht nur verstehst, sondern auch souverän behebst. Also: Kaffee holen, Ärmel hochkrempeln, los geht’s!

Was bedeutet der „Critical Error“ eigentlich?
Der berüchtigte „There has been a critical error on this website“-Fehler ist WordPress’ Art, dir mitzuteilen: „Hier läuft gerade etwas so schief, dass ich lieber alles anhalte, bevor noch mehr kaputtgeht.“ Meistens steckt ein PHP-Fehler dahinter – ausgelöst durch inkompatible Plugins, Themes, fehlerhafte Updates oder Serverprobleme. Seit WordPress 5.2 gibt es diesen „freundlichen“ Hinweis, der dich (und deine Besucher) vor einer komplett zerschossenen Seite bewahren soll.
Die gute Nachricht: In 99% der Fälle ist deine Website nicht verloren. Mit etwas Geduld, technischer Neugier und dieser Anleitung bekommst du das Problem in den Griff.
Häufige Ursachen für den „Critical Error“
- Fehlerhafte oder inkompatible Plugins: Ein Update oder eine neue Installation kann zu Konflikten führen, die WordPress lahmlegen.
- Probleme mit dem Theme: Auch Themes können nach Updates oder durch fehlerhaften Code den Fehler auslösen.
- PHP-Versionen: Ein Plugin oder Theme ist nicht kompatibel mit der auf dem Server laufenden PHP-Version.
- Speicherlimit erreicht: WordPress oder ein Plugin benötigt mehr Arbeitsspeicher, als der Server bereitstellt.
- Fehlerhafte .htaccess-Datei: Eine falsch konfigurierte .htaccess kann den Zugriff auf die Seite verhindern.
- Datenbankprobleme: Fehlerhafte Tabellen oder Verbindungsprobleme zur Datenbank können ebenfalls zu kritischen Fehlern führen.
So gehst du Schritt für Schritt vor
Jetzt wird’s praktisch! Hier kommt die ultimative Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du den „Critical Error“ auf deiner WordPress-Seite behebst. Keine Sorge, du brauchst keine Programmierkenntnisse – aber ein bisschen Mut zum Ausprobieren hilft.
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1. Ruhe bewahren und Backup prüfen
Bevor du irgendetwas änderst: Hast du ein aktuelles Backup? Falls nicht, atme tief durch. Viele Hoster erstellen automatische Backups. Prüfe im Hosting-Panel, ob du ein Backup einspielen kannst. Im Notfall: Lieber einmal zu viel sichern als zu wenig!
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2. Fehlerdetails per E-Mail oder Debug-Modus herausfinden
WordPress schickt bei einem kritischen Fehler oft eine E-Mail an die Administrator-Adresse. Dort findest du meist Details zum Fehler (z.B. welches Plugin betroffen ist). Falls keine E-Mail kommt, aktiviere den Debug-Modus:
- Verbinde dich per FTP oder über das Dateiverwaltungstool deines Hosters mit deiner Website.
- Öffne die Datei
wp-config.phpim Hauptverzeichnis. - Füge (oder ändere) folgende Zeile ein:
define('WP_DEBUG', true);
define('WP_DEBUG_LOG', true);
define('WP_DEBUG_DISPLAY', false); - Die Fehlermeldungen findest du dann in der Datei
wp-content/debug.log.
Hier steht meist, welches Plugin, Theme oder welche Datei den Fehler verursacht.
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3. Plugins deaktivieren (der Klassiker!)
In 80% der Fälle ist ein Plugin schuld. So gehst du vor:
- Verbinde dich per FTP oder Dateimanager mit deiner Website.
- Gehe in den Ordner
wp-content/plugins. - Benenne den Ordner des verdächtigen Plugins um (z.B.
pluginname_alt). - Alternativ: Benenne den gesamten
plugins-Ordner um, um alle Plugins auf einmal zu deaktivieren. - Lade die Website neu. Ist der Fehler weg? Dann war es ein Plugin. Aktiviere die Plugins einzeln wieder, um den Übeltäter zu finden.
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4. Theme wechseln
Wenn es nicht an den Plugins liegt, ist vielleicht das Theme schuld. So testest du das:
- Gehe in den Ordner
wp-content/themes. - Benenne den Ordner deines aktiven Themes um (z.B.
mein-theme_alt). - WordPress wechselt dann automatisch auf ein Standard-Theme (z.B.
twentytwentyone), falls vorhanden. - Lade die Seite neu. Ist der Fehler weg? Dann ist das Theme der Auslöser.
- Gehe in den Ordner
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5. PHP-Version prüfen und ggf. anpassen
Viele Plugins und Themes benötigen eine bestimmte PHP-Version. Prüfe im Hosting-Panel, welche Version läuft, und stelle ggf. auf eine empfohlene Version (meist 7.4, 8.0 oder neuer) um. WordPress empfiehlt aktuell PHP 7.4 oder höher.
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6. Speicherlimit erhöhen
Manchmal reicht der zugewiesene Arbeitsspeicher nicht aus. So erhöhst du das Limit:
- Öffne die
wp-config.phpund füge folgende Zeile ein:
define('WP_MEMORY_LIMIT', '256M'); - Speichere die Datei und lade sie hoch.
- Manche Hoster erlauben auch Anpassungen in der
php.inioder.htaccess: php_value memory_limit 256M(in .htaccess)
- Öffne die
-
7. .htaccess-Datei zurücksetzen
Eine fehlerhafte .htaccess kann alles lahmlegen. So setzt du sie zurück:
- Benenne die
.htaccessim Hauptverzeichnis um (z.B..htaccess_alt). - Logge dich (nach Fehlerbehebung) ins WordPress-Backend ein und gehe zu Einstellungen > Permalinks. Klicke auf „Änderungen speichern“, um eine neue .htaccess zu generieren.
- Benenne die
-
8. Datenbank reparieren
Fehlerhafte Tabellen können ebenfalls zu kritischen Fehlern führen. So reparierst du die Datenbank:
- Füge in der
wp-config.phpfolgende Zeile ein:
define('WP_ALLOW_REPAIR', true); - Rufe
deine-domain.de/wp-admin/maint/repair.phpauf und folge den Anweisungen. - Entferne die Zeile danach wieder aus der
wp-config.php!
- Füge in der
-
9. WordPress-Core-Dateien neu hochladen
Wenn alles nichts hilft, lade die WordPress-Kerndateien neu hoch (ohne
wp-contentundwp-config.phpzu überschreiben). So stellst du sicher, dass keine Systemdatei beschädigt ist. -
10. Hoster-Support kontaktieren
Manchmal liegt das Problem am Server selbst. Dein Hoster kann oft in den Error-Logs nachsehen und dir gezielt weiterhelfen.
Checkliste: Was tun bei „Critical Error“?
| Schritt | Aktion | Tools/Dateien |
|---|---|---|
| 1 | Backup prüfen/erstellen | Hosting-Panel, FTP |
| 2 | Fehlerdetails herausfinden | E-Mail, wp-config.php, debug.log |
| 3 | Plugins deaktivieren | FTP, wp-content/plugins |
| 4 | Theme wechseln | FTP, wp-content/themes |
| 5 | PHP-Version prüfen | Hosting-Panel |
| 6 | Speicherlimit erhöhen | wp-config.php, .htaccess, php.ini |
| 7 | .htaccess zurücksetzen | FTP, .htaccess |
| 8 | Datenbank reparieren | wp-config.php, repair.php |
| 9 | WordPress-Core neu hochladen | FTP, WordPress-Download |
| 10 | Hoster-Support kontaktieren | Support-Ticket, Telefon |
Profi-Tipps für die Zukunft
- Regelmäßige Backups: Automatisiere Backups, z.B. mit Plugins wie UpdraftPlus oder über deinen Hoster.
- Updates mit Bedacht: Teste größere Updates zuerst in einer Staging-Umgebung.
- Weniger ist mehr: Installiere nur Plugins und Themes, die du wirklich brauchst – und halte sie aktuell.
- Fehlerprotokolle im Blick: Schau regelmäßig in die Error-Logs deines Hosters.
- Vertrauenswürdige Quellen: Lade Plugins und Themes nur von offiziellen Quellen wie dem WordPress Plugin Directory oder renommierten Entwicklern.
Fazit: Keine Angst vor dem „Critical Error“!
Der „There has been a critical error on this website“-Fehler ist zwar nervig, aber in den allermeisten Fällen schnell behoben. Mit etwas Geduld, systematischem Vorgehen und den richtigen Tools bist du bestens gewappnet. Und falls du mal nicht weiterkommst – oder einfach keine Lust auf Technikstress hast – gibt’s ja uns von Nakaryu!
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Du willst nie wieder schweißgebadet vor einer Fehlermeldung sitzen? Dann lass uns das übernehmen! Wir von Nakaryu sind nicht nur WordPress-Profis, sondern auch echte Problemlöser mit Herz, Humor und Hightech. Ob Website-Rettung, Relaunch oder Komplettbetreuung – wir machen das für dich. Schau dir unsere Webdesign-Flatrates an und starte sorgenfrei durch!
Quellen
- W3Techs: WordPress Usage Statistics
- WordPress: Requirements
- WordPress: Debugging in WordPress
- WPBeginner: How to Fix the Error „There has been a critical error on your website“
- Kinsta: There has been a critical error on your website
Fragen zum Thema
Was bedeutet der „There has been a critical error on this website“-Fehler in WordPress?
Der Critical Error ist eine generische Fehlermeldung von WordPress, die seit Version 5.2 angezeigt wird, wenn ein schwerwiegender PHP-Fehler auftritt. Meistens liegt die Ursache bei inkompatiblen Plugins, Themes, fehlerhaften Updates oder Serverproblemen. Die Meldung soll verhindern, dass die Website komplett unbrauchbar wird, und dich auf ein ernstes Problem hinweisen.
Was sind die häufigsten Ursachen für den Critical Error?
Zu den häufigsten Ursachen zählen fehlerhafte oder inkompatible Plugins, Probleme mit dem Theme, eine falsche PHP-Version auf dem Server, ein zu niedriges Speicherlimit, eine fehlerhafte .htaccess-Datei oder Datenbankprobleme. Oft reicht schon ein Update oder eine neue Installation, um den Fehler auszulösen.
Wie kann ich den Critical Error Schritt für Schritt beheben?
Gehe systematisch vor: 1. Backup prüfen, 2. Fehlerdetails per E-Mail oder Debug-Modus herausfinden, 3. Plugins deaktivieren, 4. Theme wechseln, 5. PHP-Version prüfen, 6. Speicherlimit erhöhen, 7. .htaccess zurücksetzen, 8. Datenbank reparieren, 9. WordPress-Core-Dateien neu hochladen und 10. Hoster-Support kontaktieren. Die genaue Anleitung findest du im Artikel.
Wie kann ich künftig vermeiden, dass der Fehler auftritt?
Regelmäßige Backups sind das A und O. Teste größere Updates zuerst in einer Staging-Umgebung. Installiere nur notwendige Plugins und Themes aus vertrauenswürdigen Quellen und halte alles aktuell. Überwache regelmäßig die Error-Logs deines Hosters und setze auf professionelle Betreuung, z.B. durch Nakaryu.
Was bietet Nakaryu als Lösung für WordPress-Probleme?
Nakaryu ist eine Full-Service-Agentur aus Nürnberg, die sich auf Webdesign, WordPress und digitale Lösungen spezialisiert hat. Mit modularen Webdesign-Flatrates und persönlichem Support übernehmen wir die Wartung, Fehlerbehebung und Weiterentwicklung deiner Website – DSGVO-konform, flexibel und zum monatlichen Fixpreis. So musst du dich nie wieder selbst mit kritischen Fehlern herumschlagen.
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