Du kennst das bestimmt: Du willst ein schickes neues Theme, ein fettes Plugin oder ein Video in deine WordPress-Seite hochladen – und plötzlich knallt dir WordPress die Fehlermeldung „The uploaded file exceeds the upload_max_filesize directive in php.ini“ um die Ohren. Herzlichen Glückwunsch, du bist offiziell im Club der Upload-Limit-Geplagten! Aber keine Sorge, ich nehme dich heute an die Hand und zeige dir, wie du dieses nervige Upload-Limit nicht nur verstehst, sondern auch ganz easy erhöhst. Und das mit einer Prise Humor, einer ordentlichen Portion Fachwissen und – versprochen – ohne dass du dabei graue Haare bekommst.


WordPress ist das beliebteste Content-Management-System der Welt. Laut W3Techs laufen über 43% aller Websites im Internet mit WordPress. Kein Wunder, dass täglich Millionen von Dateien hochgeladen werden – von Bildern über PDFs bis hin zu Videos und Themes. Doch irgendwann trifft es fast jeden: Das Upload-Limit ist zu klein, und WordPress blockt den Upload mit der berühmten Fehlermeldung.
Was steckt dahinter? Wie kannst du das Limit erhöhen? Und was solltest du dabei beachten? Lass uns gemeinsam tief eintauchen!
Inhalt:
- Was bedeutet die Fehlermeldung?
- Warum gibt es überhaupt ein Upload-Limit?
- Wie findest du dein aktuelles Upload-Limit heraus?
- Die wichtigsten Methoden, um das Upload-Limit zu erhöhen (inkl. Code-Beispielen und Profi-Tipps)
- Häufige Stolperfallen und wie du sie vermeidest
- Was tun, wenn nichts hilft?
- Wie Nakaryu dir helfen kann
- Quellen
Was bedeutet die Fehlermeldung?
Die Meldung „The uploaded file exceeds the upload_max_filesize directive in php.ini“ ist so etwas wie der Türsteher deines Servers, der sagt: „Sorry, du kommst hier nicht rein – du bist zu groß!“ Im Klartext: Die Datei, die du hochladen willst, ist größer als das, was in der php.ini als Maximum festgelegt wurde. Die php.ini ist die zentrale Konfigurationsdatei für PHP, die Programmiersprache, auf der WordPress läuft.
Warum gibt es überhaupt ein Upload-Limit?
- Sicherheit: Ein zu großes Upload-Limit könnte Angreifern Tür und Tor öffnen, um deinen Server mit riesigen Dateien zu fluten (Stichwort: Denial of Service).
- Performance: Große Uploads können die Server-Performance beeinträchtigen, vor allem bei Shared Hosting.
- Speicherplatz: Nicht jeder Server hat unendlich viel Platz. Ein Limit schützt vor versehentlicher Überfüllung.
Deshalb setzen Hoster und Server-Admins oft konservative Standardwerte. Typisch sind 2 MB, 8 MB oder 32 MB – je nach Anbieter und Tarif.
Wie findest du dein aktuelles Upload-Limit heraus?
- Im WordPress-Backend: Gehe zu Medien → Datei hinzufügen. Dort steht meist unter dem Upload-Feld: „Maximale Dateigröße: X MB“.
- Mit einem Plugin: Plugins wie Site Health oder WP Serverinfo zeigen dir die PHP-Einstellungen an.
-
Mit einer PHP-Info-Datei: Lege eine Datei namens
phpinfo.phpmit folgendem Inhalt im Hauptverzeichnis ab:<?php phpinfo(); ?>Rufe sie im Browser auf (z.B.
deinedomain.de/phpinfo.php) und suche nach upload_max_filesize.
Die wichtigsten Methoden, um das Upload-Limit zu erhöhen
Jetzt wird’s spannend! Es gibt mehrere Wege, das Upload-Limit zu erhöhen. Welche Methode für dich funktioniert, hängt von deinem Hosting, deinen Zugriffsrechten und deiner WordPress-Installation ab. Ich stelle dir alle gängigen Methoden vor – von einfach bis nerdig.
| Methode | Schwierigkeit | Geeignet für | Risiko |
|---|---|---|---|
| php.ini anpassen | Mittel | Eigener Server, vServer, manche Hoster | Kann Server beeinflussen |
| .htaccess anpassen | Einfach | Apache-Server, Shared Hosting | Kann zu 500-Fehlern führen |
| wp-config.php anpassen | Einfach | Alle WordPress-Installationen | Wird nicht immer akzeptiert |
| functions.php anpassen | Einfach | Theme-Entwickler, schnelle Tests | Nur temporär, Theme-abhängig |
| Hosting-Panel (z.B. cPanel, Plesk) | Sehr einfach | Viele Hoster | Sehr sicher |
| Plugin nutzen | Sehr einfach | Alle, die keine Lust auf Code haben | Abhängig vom Plugin |
-
php.ini anpassen
Die
php.iniist die Mutter aller PHP-Einstellungen. Wenn du Zugriff hast (z.B. bei einem eigenen Server oder vServer), öffne die Datei und suche nach diesen Zeilen:upload_max_filesize = 64M post_max_size = 64M max_execution_time = 300Erhöhe die Werte nach Bedarf. Wichtig:
post_max_sizesollte mindestens so groß sein wieupload_max_filesize. Nach der Änderung den Webserver neu starten! -
.htaccess anpassen
Auf Apache-Servern kannst du die
.htaccessim WordPress-Hauptverzeichnis bearbeiten. Füge Folgendes hinzu:php_value upload_max_filesize 64M php_value post_max_size 64M php_value max_execution_time 300 php_value max_input_time 300Achtung: Nicht jeder Hoster erlaubt das. Bei Fehlern die Änderungen rückgängig machen!
-
wp-config.php anpassen
Füge in die
wp-config.php(vor/* That's all, stop editing! */) ein:@ini_set('upload_max_size' , '64M'); @ini_set('post_max_size','64M'); @ini_set('max_execution_time','300');Das klappt nicht bei jedem Hoster, ist aber einen Versuch wert.
-
functions.php anpassen
Für schnelle Tests kannst du in die
functions.phpdeines Themes schreiben:@ini_set( 'upload_max_size' , '64M' ); @ini_set( 'post_max_size', '64M'); @ini_set( 'max_execution_time', '300' );Nach Theme-Wechsel oder Update ist die Änderung weg – also nur für den Notfall!
-
Hosting-Panel (z.B. cPanel, Plesk)
Viele Hoster bieten im Kundenbereich eine Option, das PHP-Upload-Limit zu erhöhen. Suche nach „PHP-Einstellungen“ oder „PHP-Konfiguration“. Dort kannst du die Werte meist per Dropdown anpassen – ganz ohne Code.
-
Plugin nutzen
Es gibt Plugins wie Increase Maximum Upload File Size oder WP Maximum Upload File Size, die das Limit per Klick erhöhen. Aber: Sie funktionieren nur, wenn der Hoster das zulässt. Plugins sind praktisch, aber keine Garantie!
Häufige Stolperfallen und wie du sie vermeidest
- Cache leeren: Nach Änderungen an PHP- oder Server-Einstellungen immer den Browser- und WordPress-Cache leeren.
-
Server neu starten: Bei Änderungen an der
php.iniist oft ein Neustart des Webservers nötig. - Hoster-Limits: Manche Hoster lassen keine Änderungen zu. Dann hilft nur der Support – oder ein Umzug.
-
Syntax-Fehler: Ein fehlendes Semikolon oder Tippfehler in der
.htaccesskann die ganze Seite lahmlegen. Immer ein Backup machen! - WordPress-Multisite: Hier gibt es ein zusätzliches Limit in den Netzwerkeinstellungen. Nicht vergessen!
Was tun, wenn nichts hilft?
- Support kontaktieren: Dein Hoster kann das Limit meist serverseitig erhöhen.
- FTP-Upload: Große Dateien (z.B. Videos, Themes) kannst du per FTP hochladen und dann in WordPress „verknüpfen“ (z.B. mit dem Plugin Add From Server).
- Wechsel zu einem besseren Hoster: Wenn du regelmäßig große Dateien brauchst, lohnt sich ein Upgrade.
Fazit: Upload-Limit erhöhen – kein Hexenwerk!
Die Fehlermeldung „The uploaded file exceeds the upload_max_filesize directive in php.ini“ ist nervig, aber kein Grund zur Panik. Mit ein bisschen Know-how und den richtigen Handgriffen kannst du das Upload-Limit in WordPress fast immer erhöhen. Und falls du dich lieber auf das konzentrieren willst, was du am besten kannst – nämlich dein Business, deine Kunst oder deine Projekte – dann lass uns von Nakaryu ran!
Wir kümmern uns nicht nur um Upload-Limits, sondern um alles rund um Webdesign, WordPress, Hosting, Sicherheit und Performance. Mit unserer Webdesign-Flatrate bekommst du eine professionelle Website, die nicht nur schick aussieht, sondern auch technisch auf dem neuesten Stand ist – Upload-Limit inklusive. Und das alles zum monatlichen Fixpreis, ohne versteckte Kosten, mit persönlichem Ansprechpartner und echtem Support. Klingt gut? Dann schau vorbei und lass uns gemeinsam durchstarten!
Quellen:
- WordPress.org: Common WordPress Errors
- W3Techs: Usage statistics and market share of WordPress
- Kinsta: So erhöhst du upload_max_filesize in WordPress
- WPBeginner: How to Increase the Maximum File Upload Size in WordPress
- HostEurope: WordPress Upload-Limit erhöhen
Fragen zum Thema
Was bedeutet die Fehlermeldung „The uploaded file exceeds the upload_max_filesize directive in php.ini“ in WordPress?
Diese Fehlermeldung bedeutet, dass die Datei, die du hochladen möchtest, größer ist als das in der php.ini festgelegte Upload-Limit. Die php.ini ist die zentrale Konfigurationsdatei für PHP, die Programmiersprache hinter WordPress. Das Limit schützt deinen Server vor zu großen Dateien und möglichen Angriffen.
Warum gibt es überhaupt ein Upload-Limit bei WordPress?
Das Upload-Limit dient der Sicherheit (Schutz vor Missbrauch), der Performance (Vermeidung von Serverüberlastung) und dem Speicherplatz-Management. Hoster setzen oft konservative Standardwerte, um ihre Infrastruktur und deine Website zu schützen.
Wie finde ich heraus, wie hoch mein aktuelles Upload-Limit ist?
Du kannst dein Upload-Limit im WordPress-Backend unter Medien → Datei hinzufügen ablesen. Alternativ helfen Plugins wie Site Health oder eine eigene phpinfo.php-Datei, um die Einstellung upload_max_filesize anzuzeigen.
Wie kann ich das Upload-Limit in WordPress erhöhen?
Es gibt mehrere Methoden: php.ini anpassen, .htaccess bearbeiten, Änderungen in wp-config.php oder functions.php vornehmen, das Hosting-Panel (z.B. cPanel, Plesk) nutzen oder ein Plugin verwenden. Welche Methode funktioniert, hängt von deinem Hosting und deinen Zugriffsrechten ab.
Was kann ich tun, wenn keine Methode funktioniert oder ich keinen Zugriff habe?
Kontaktiere den Support deines Hosters, da dieser das Limit meist serverseitig erhöhen kann. Alternativ kannst du große Dateien per FTP hochladen und mit einem Plugin wie Add From Server in WordPress einbinden. Bei dauerhaften Problemen lohnt sich ein Wechsel zu einem besseren Hoster oder ein Service wie die Nakaryu Webdesign-Flatrate, die sich um solche technischen Details kümmert.
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Max Wellner
Max Wellner ist Gründer/ CEO von Nakaryu & Nekodanshi sowie Content Creator und Cosplayer aus Nürnberg. Er verbindet seit 2017 Webdesign, Marketing, Technologie und kreative Popkultur-Einflüsse zu digitalen Markenauftritten mit Wiedererkennungswert. Mit seiner Mischung aus technischer Expertise, kreativem Denken und eigener Erfahrung als Creator entwickelt er moderne Konzepte für Unternehmen, Marken und digitale Projekte, unterstützt durch eigens entwickelte KI Systeme und Workflows.
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