Stell dir vor, du hast endlich deine Website auf WordPress gebaut, das Design sitzt, die Inhalte sind on point – und jetzt willst du die Welt erobern. Also: Mehrsprachigkeit her! Doch kaum ist die zweite Sprache live, hagelt es plötzlich Warnungen in der Google Search Console: „hreflang“-Fehler. Was ist das denn bitte? Und warum ist das so wichtig? Keine Sorge, ich nehme dich heute mit auf eine Reise durch die Untiefen der internationalen SEO, erkläre dir, wie du hreflang richtig einsetzt, welche typischen Fehler bei WordPress lauern – und wie du sie ein für alle Mal loswirst. Bereit? Dann schnapp dir einen Kaffee, denn das wird ausführlich, nerdig und (hoffentlich) unterhaltsam!


Mehrsprachigkeit ist für Websites längst kein Luxus mehr, sondern ein echter Wettbewerbsvorteil. Laut einer Studie von CSA Research bevorzugen 75% der Internetnutzer Inhalte in ihrer eigenen Sprache. Und 60% kaufen lieber auf Websites, die in ihrer Muttersprache verfügbar sind. Klingt logisch, oder? Aber: Wer international sichtbar sein will, muss nicht nur übersetzen, sondern auch Suchmaschinen wie Google, Bing & Co. klarmachen, welche Seite für welche Sprache und Region gedacht ist. Genau hier kommt das hreflang-Attribut ins Spiel.
Doch was ist hreflang eigentlich? Und warum ist es so ein Quell ewiger WordPress-Probleme? Lass uns das mal ganz von vorne aufdröseln.
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Was ist das hreflang-Attribut?
Das
hreflang-Attribut ist ein HTML-Tag, das Suchmaschinen mitteilt, für welche Sprache und Region eine bestimmte Seite gedacht ist. Es sieht zum Beispiel so aus:<link rel="alternate" hreflang="de" href="https://deine-seite.de/" />Damit sagst du Google: „Hey, das hier ist die deutsche Version dieser Seite!“ Für die englische Version sähe das so aus:
<link rel="alternate" hreflang="en" href="https://deine-seite.de/en/" />Das Ziel: Nutzer bekommen in den Suchergebnissen immer die richtige Sprachversion angezeigt. Klingt einfach, ist aber in der Praxis oft eine echte Fehlerquelle.
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Warum ist hreflang so wichtig?
Ohne korrektes
hreflangkann es passieren, dass Google die falsche Sprachversion ausliefert – zum Beispiel die englische Seite für einen deutschen Nutzer. Das sorgt nicht nur für Frust, sondern kann auch deine Conversion-Rate und SEO-Performance massiv beeinträchtigen. Besonders bei WordPress-Websites mit mehreren Sprachversionen ist die richtige Konfiguration entscheidend. -
Typische hreflang-Fehler bei WordPress
WordPress ist zwar das beliebteste CMS der Welt (über 43% aller Websites laufen darauf, Quelle), aber von Haus aus kann es keine Mehrsprachigkeit. Dafür gibt es Plugins wie WPML, Polylang oder TranslatePress. Doch genau hier entstehen die meisten Fehler:
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Fehlende hreflang-Tags:
Viele Websites vergessen, die
hreflang-Tags überhaupt einzubauen. Ohne diese Hinweise weiß Google nicht, welche Seite für welche Sprache gedacht ist. -
Falsche Sprach- oder Regionscodes:
Statt
de-DEwird nurdeoder ein ungültiger Code verwendet. Das führt dazu, dass Google die Tags ignoriert. Die offizielle Liste der Sprach- und Regionscodes hilft hier weiter. -
Fehlende Selbstreferenz:
Jede Seite muss auch auf sich selbst mit
hreflangverweisen. Fehlt dieser Tag, gibt’s eine Warnung in der Search Console. -
Inkonsistente URL-Strukturen:
Wenn die Sprachversionen unterschiedliche URL-Strukturen haben (z.B.
/de/vs.?lang=de), kann das zu Verwirrung führen. Einheitliche, saubere URLs sind Pflicht! -
Fehlende x-default:
Die
x-default-Angabe ist wichtig, um eine „Fallback“-Version für alle Nutzer zu definieren, deren Sprache nicht explizit abgedeckt ist. -
Falsche Implementierung durch Plugins:
Manche Plugins generieren fehlerhafte
hreflang-Tags oder vergessen sie bei bestimmten Seitentypen (z.B. Blog-Archivseiten, WooCommerce-Produkte). Hier hilft nur ein prüfender Blick in den Quellcode!
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Fehlende hreflang-Tags:
Damit du nicht im Dschungel der Fehlermeldungen untergehst, hier eine Übersicht der häufigsten hreflang-Fehler und wie du sie erkennst:
| Fehler | Beschreibung | Typische Ursache | Wie beheben? |
|---|---|---|---|
| Fehlende hreflang-Tags | Keine oder unvollständige Tags im Head-Bereich | Plugin nicht richtig konfiguriert, Theme-Fehler | Plugin-Einstellungen prüfen, ggf. manuell ergänzen |
| Falsche Sprachcodes | z.B. „de“ statt „de-DE“ | Falsche Plugin-Konfiguration, Unwissen | Richtige Codes laut IANA verwenden |
| Fehlende Selbstreferenz | Seite verweist nicht auf sich selbst | Plugin-Bug, Theme-Override | Quellcode prüfen, ggf. Plugin wechseln |
| Fehlende x-default | Keine Fallback-Version definiert | Unvollständige Implementierung | x-default ergänzen |
| Broken Links | hreflang verweist auf nicht existierende Seiten | Seiten gelöscht, URLs geändert | Links aktualisieren, Weiterleitungen setzen |
Jetzt wird’s praktisch: Wie setzt du hreflang in WordPress richtig um? Hier die wichtigsten Schritte, damit du nicht in die typischen Fallen tappst:
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Das richtige Mehrsprachigkeits-Plugin wählen
Die drei Platzhirsche sind WPML, Polylang und TranslatePress. Alle bieten eine automatische Generierung von
hreflang-Tags – aber: Die Konfiguration ist entscheidend! Prüfe, ob das Plugin auch für Custom Post Types, WooCommerce-Produkte und Taxonomien die Tags korrekt ausgibt. -
Sprach- und Regionscodes korrekt einstellen
Verwende immer die offiziellen Codes, z.B.
de-DEfür Deutsch (Deutschland),en-GBfür Englisch (UK). Die vollständige Liste findest du hier. -
URL-Struktur einheitlich halten
Empfohlen wird die Nutzung von Verzeichnissen (
/de/,/en/) statt Subdomains oder Parametern. Das ist SEO-freundlich und macht die Verwaltung leichter. -
Selbstreferenz und x-default nicht vergessen
Jede Seite muss auf sich selbst verweisen. Die
x-default-Angabe ist Pflicht, wenn du eine globale Version hast (z.B. für internationale Nutzer). -
Regelmäßig testen und validieren
Nutze Tools wie den Hreflang-Checker oder die Google Search Console, um Fehler zu finden. Auch ein Blick in den Seitenquelltext hilft, um die Tags zu kontrollieren.
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Manuelle Anpassungen bei Spezialfällen
Bei komplexen Projekten (z.B. mit dynamischen Inhalten, Custom Post Types oder Multisite-Setups) kann es nötig sein, die
hreflang-Tags per Code zu ergänzen. Beispiel für eine manuelle Einbindung im Theme:
<?php
if(function_exists('pll_the_languages')) {
pll_the_languages(array('show_names'=>0,'display_names_as'=>'slug','hide_if_empty'=>0));
}
?>
Oder mit WPML:
<?php do_action('wpml_add_language_selector'); ?>
Und jetzt mal Butter bei die Fische: Was bringt dir das alles? Richtig eingesetzte hreflang-Tags sorgen dafür, dass deine Website international gefunden wird, Nutzer die richtige Sprachversion sehen und du keine SEO-Penalties kassierst. Das ist nicht nur für große Konzerne wichtig, sondern auch für kleine Unternehmen, die wachsen wollen.
Falls du jetzt denkst: „Klingt alles super, aber ich hab keine Lust auf Plugin-Chaos, Code-Gefrickel und stundenlanges Debugging“ – dann lass uns ins Spiel kommen! Nakaryu ist deine Kreativ- und Digitalagentur aus Nürnberg, die nicht nur Websites baut, sondern auch für perfekte Mehrsprachigkeit und SEO-Optimierung sorgt. Mit unserer Webdesign-Flatrate bekommst du eine professionelle, mehrsprachige Website – inklusive korrekter hreflang-Implementierung, laufender Wartung und persönlichem Support. Kein Stress, keine Fehler, keine bösen Überraschungen. Klingt gut? Dann schau vorbei und lass uns gemeinsam deine Website international erfolgreich machen!
- Quellen:
- CSA Research: Can’t Read, Won’t Buy
- W3Techs: WordPress Usage Statistics
- IANA Language Subtag Registry
- TechnicalSEO: Hreflang Checker
Fragen zum Thema
Was ist das hreflang-Attribut und warum ist es für Mehrsprachigkeit in WordPress so wichtig?
Das hreflang-Attribut ist ein HTML-Tag, das Suchmaschinen wie Google mitteilt, für welche Sprache und Region eine bestimmte Seite gedacht ist. Es sorgt dafür, dass Nutzer in den Suchergebnissen immer die richtige Sprachversion deiner Website sehen. Ohne korrektes hreflang kann es passieren, dass Google die falsche Sprachversion ausliefert – was zu Frust bei den Nutzern und schlechteren SEO-Ergebnissen führt.
Welche typischen Fehler treten bei der hreflang-Implementierung in WordPress auf?
Zu den häufigsten hreflang-Fehlern bei WordPress zählen: fehlende hreflang-Tags, falsche Sprach- oder Regionscodes (z.B. „de“ statt „de-DE“), fehlende Selbstreferenz (jede Seite muss auch auf sich selbst verweisen), inkonsistente URL-Strukturen, fehlende x-default (Fallback-Version) und fehlerhafte Implementierung durch Plugins. Diese Fehler führen zu Warnungen in der Google Search Console und können die Sichtbarkeit deiner Website beeinträchtigen.
Wie kann ich hreflang in WordPress korrekt umsetzen?
Wähle ein geeignetes Mehrsprachigkeits-Plugin wie WPML, Polylang oder TranslatePress und achte auf die richtige Konfiguration. Stelle sicher, dass die Sprach- und Regionscodes korrekt sind (z.B. de-DE), die URL-Struktur einheitlich ist und jede Seite auf sich selbst sowie auf eine x-default-Version verweist. Teste regelmäßig mit Tools wie dem Hreflang-Checker oder der Google Search Console.
Was ist die x-default-Angabe und wann sollte sie verwendet werden?
Die x-default-Angabe im hreflang-Tag definiert eine „Fallback“-Version deiner Website für Nutzer, deren Sprache nicht explizit abgedeckt ist. Sie ist besonders wichtig, wenn du eine globale Version deiner Seite hast oder internationale Besucher ansprichst. Ohne x-default kann es passieren, dass Suchmaschinen keine passende Version anzeigen, was zu schlechterer Nutzererfahrung führt.
Wie unterstützt mich Nakaryu bei Mehrsprachigkeit und hreflang in WordPress?
Nakaryu ist eine erfahrene Kreativ- und Digitalagentur aus Nürnberg, die sich auf mehrsprachige Websites und SEO-Optimierung spezialisiert hat. Mit unserer Webdesign-Flatrate erhältst du eine professionelle, mehrsprachige WordPress-Website – inklusive korrekter hreflang-Implementierung, laufender Wartung und persönlichem Support. So bist du international sichtbar, ohne dich um technische Details oder Fehler sorgen zu müssen.
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Max Wellner
Max Wellner ist Gründer/ CEO von Nakaryu & Nekodanshi sowie Content Creator und Cosplayer aus Nürnberg. Er verbindet seit 2017 Webdesign, Marketing, Technologie und kreative Popkultur-Einflüsse zu digitalen Markenauftritten mit Wiedererkennungswert. Mit seiner Mischung aus technischer Expertise, kreativem Denken und eigener Erfahrung als Creator entwickelt er moderne Konzepte für Unternehmen, Marken und digitale Projekte, unterstützt durch eigens entwickelte KI Systeme und Workflows.
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