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Du kennst das bestimmt: Du willst deine WordPress-Website auf HTTPS umstellen, das WWW aus der URL verbannen oder beides – und plötzlich begrüßt dich dein Browser mit einer kryptischen Fehlermeldung: „Zu viele Weiterleitungen“ (englisch: „Too many redirects“). Herzlichen Glückwunsch, du bist im Redirect-Labyrinth gelandet! Aber keine Sorge, ich nehme dich an die Hand und führe dich Schritt für Schritt durch die Untiefen von .htaccess, WordPress-Einstellungen und Serverkonfigurationen. Am Ende dieses Artikels weißt du nicht nur, wie du das Problem löst, sondern auch, wie du es in Zukunft vermeidest. Und ja, ein bisschen Spaß werden wir dabei auch haben – versprochen!

WordPress „Zu viele Weiterleitungen“ nach WWW/HTTPS – Redirect-Regeln korrekt definieren

Redirects sind das Salz in der Suppe moderner Websites. Sie sorgen dafür, dass Besucher und Suchmaschinen immer auf der richtigen Version deiner Seite landen – egal, ob sie http://deine-seite.de, https://deine-seite.de, http://www.deine-seite.de oder https://www.deine-seite.de eintippen. Doch wehe, die Weiterleitungen sind falsch konfiguriert! Dann schickt sich dein Server selbst in eine Endlosschleife – und deine Besucher gleich mit. Das Ergebnis: Die Seite lädt nicht, Google ist beleidigt, und du verlierst potenzielle Kunden. Zeit, das Redirect-Chaos zu entwirren!

Faktencheck: Laut W3Techs läuft über 43% aller Websites weltweit auf WordPress. Und laut Ahrefs sind fehlerhafte Redirects einer der häufigsten Gründe für Rankingverluste und Crawling-Probleme. Ein sauberer Redirect ist also nicht nur nice-to-have, sondern SEO-relevant und essenziell für die Nutzererfahrung.

  • Was bedeutet „Zu viele Weiterleitungen“?

    Dein Browser versucht, eine Seite zu laden, wird aber immer wieder auf eine andere URL weitergeleitet – und das so oft, dass er irgendwann aufgibt. Das kann passieren, wenn sich zwei oder mehr Weiterleitungsregeln gegenseitig „hochschaukeln“ oder im Kreis führen. Typische Ursachen sind falsch gesetzte .htaccess-Regeln, widersprüchliche WordPress-URLs oder Plugins, die eigene Redirects setzen.
  • Warum ist das so gefährlich?

    Neben der offensichtlichen Frustration für deine Besucher (und dich selbst) hat das auch technische und wirtschaftliche Folgen:

    • Suchmaschinen können deine Seite nicht mehr crawlen – das kostet Rankings.
    • Analytics-Daten werden verfälscht, weil Besucher nie ankommen.
    • Vertrauen und Conversion-Rate sinken rapide.
  • Wie erkennst du das Problem?

    Meistens zeigt der Browser eine Fehlermeldung wie „ERR_TOO_MANY_REDIRECTS“ (Chrome) oder „Die Seite leitet zu oft weiter“ (Firefox). Tools wie httpstatus.io oder redirect-checker.org helfen dir, die Redirect-Kette zu analysieren.
Siehe auch  Breadcrumbs in WordPress: Navigation & SEO verbessern

Jetzt aber Butter bei die Fische: Wie definierst du Redirect-Regeln richtig – und wie vermeidest du das Redirect-Karussell?

  • 1. Die Grundlagen: WordPress-URLs korrekt einstellen

    In den WordPress-Einstellungen unter Einstellungen > Allgemein findest du zwei Felder: WordPress-Adresse (URL) und Website-Adresse (URL). Hier muss exakt die Ziel-URL stehen, auf die alle Weiterleitungen zeigen sollen – also z.B. https://www.deine-seite.de oder https://deine-seite.de. Wichtig: Keine Mischung aus www und non-www, kein http und https durcheinander!
  • 2. .htaccess: Die Redirect-Schaltzentrale

    Die .htaccess-Datei im Root-Verzeichnis deiner WordPress-Installation ist der Ort, an dem die meisten Redirects definiert werden. Hier ein Beispiel für eine saubere Umleitung von http auf https und non-www auf www:

    
    RewriteEngine On
    # HTTP auf HTTPS umleiten
    RewriteCond %{HTTPS} off
    RewriteRule ^(.*)$ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]
    
    # non-www auf www umleiten
    RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www.
    RewriteRule ^(.*)$ https://www.%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]
        

    Erklärung:

    • Die erste Regel prüft, ob HTTPS nicht aktiv ist, und leitet dann auf die HTTPS-Version um.
    • Die zweite Regel prüft, ob die Domain nicht mit www beginnt, und leitet dann auf die www-Version um.
    • Beide Regeln sind als 301 (permanent) gesetzt – das ist wichtig für SEO!

    Achtung: Die Reihenfolge der Regeln ist entscheidend! Falsche Reihenfolge = Redirect-Loop.

  • 3. Redirect-Tabellen: Die Übersicht behalten

    Gerade bei größeren Websites mit vielen Weiterleitungen lohnt sich eine Tabelle, um den Überblick zu behalten. Hier ein Beispiel:

    Alte URL Neue URL Typ Kommentar
    http://deine-seite.de https://www.deine-seite.de 301 Standard-Redirect auf HTTPS und www
    http://www.deine-seite.de https://www.deine-seite.de 301 Nur HTTPS-Redirect
    https://deine-seite.de https://www.deine-seite.de 301 Nur www-Redirect

    So siehst du auf einen Blick, welche Weiterleitungen aktiv sind – und kannst Fehlerquellen schneller finden.

  • 4. Typische Fehlerquellen und wie du sie vermeidest

    • Widersprüchliche Redirects: Wenn z.B. ein Plugin von non-www auf www umleitet, aber die .htaccess von www auf non-www – dann geht’s rund im Kreis. Immer nur eine Instanz für Redirects nutzen!
    • Falsche Reihenfolge: Erst HTTPS, dann www/non-www – oder umgekehrt? Die Reihenfolge muss zur Ziel-URL passen. Sonst gibt’s Schleifen.
    • Cache-Probleme: Browser- oder Server-Cache kann alte Redirects „festhalten“. Nach Änderungen immer Cache leeren!
    • WordPress-Plugins: Plugins wie „Redirection“ oder „Really Simple SSL“ sind praktisch, können aber eigene Redirects setzen. Prüfe die Plugin-Einstellungen und deaktiviere testweise, falls Probleme auftreten.
    • Serverkonfiguration: Bei NGINX, LiteSpeed oder anderen Servern gelten andere Regeln als bei Apache. Prüfe die jeweilige Doku!
  • 5. Redirects testen und überwachen

    Nutze Tools wie httpstatus.io, redirect-checker.org oder die Chrome-DevTools (Netzwerk-Tab), um die Redirect-Kette zu prüfen. Achte darauf, dass es maximal eine Weiterleitung von der Eingabe-URL zur Ziel-URL gibt – alles andere ist ineffizient und kann zu Problemen führen.

Und jetzt mal ehrlich: Wer hat schon Lust, sich stundenlang mit .htaccess, Redirect-Ketten und SEO-Problemen herumzuschlagen? Genau – niemand! Deshalb gibt’s uns: Nakaryu. Wir sind nicht nur Webdesign-Nerds, sondern auch echte Technik-Detektive. Wir sorgen dafür, dass deine Website blitzschnell, sicher und fehlerfrei läuft – und du dich um dein Business kümmern kannst. Egal ob OnePager, Shop oder komplexes Portal: Mit unserer Webdesign-Flatrate bekommst du alles aus einer Hand – inklusive Redirect-Check, SEO-Optimierung und persönlichem Support. Klingt gut? Dann schau vorbei und lass uns gemeinsam das Web ein bisschen besser machen!

Quellen:

Fragen zum Thema

Was bedeutet die Fehlermeldung „Zu viele Weiterleitungen“ bei WordPress?

Die Meldung „Zu viele Weiterleitungen“ (englisch: „Too many redirects“) erscheint, wenn dein Browser beim Laden einer Seite in eine Endlosschleife von Redirects gerät. Das passiert meist durch falsch konfigurierte .htaccess-Regeln, widersprüchliche WordPress-URLs oder Plugins, die eigene Weiterleitungen setzen. Der Browser gibt irgendwann auf, weil er immer wieder auf neue URLs umgeleitet wird.

Warum sind fehlerhafte Redirects so gefährlich für meine Website?

Fehlerhafte Redirects führen nicht nur zu Frust bei deinen Besuchern, sondern haben auch technische und wirtschaftliche Folgen: Suchmaschinen können deine Seite nicht mehr crawlen (Rankingverlust), Analytics-Daten werden verfälscht und das Vertrauen sowie die Conversion-Rate sinken. Laut Ahrefs sind Redirect-Probleme einer der häufigsten SEO-Fehler.

Wie erkenne ich, ob meine Seite von einer Redirect-Loop betroffen ist?

Typische Anzeichen sind Browser-Fehlermeldungen wie „ERR_TOO_MANY_REDIRECTS“ (Chrome) oder „Die Seite leitet zu oft weiter“ (Firefox). Mit Tools wie httpstatus.io oder redirect-checker.org kannst du die Redirect-Kette analysieren und Fehlerquellen aufspüren.

Wie stelle ich Redirects in WordPress und der .htaccess richtig ein?

Stelle sicher, dass in den WordPress-Einstellungen unter Einstellungen > Allgemein beide Felder (WordPress-Adresse (URL) und Website-Adresse (URL)) exakt auf die gewünschte Ziel-URL zeigen (z.B. https://www.deine-seite.de). In der .htaccess solltest du die Reihenfolge der Redirect-Regeln beachten: Erst HTTP auf HTTPS, dann non-www auf www (oder umgekehrt, je nach Ziel-URL). Nutze möglichst nur eine Instanz für Redirects (entweder .htaccess oder Plugin) und vermeide widersprüchliche Regeln.

Wie kann ich Redirects testen und dauerhaft überwachen?

Teste deine Redirects regelmäßig mit Tools wie httpstatus.io oder redirect-checker.org. Auch die Chrome-DevTools (Netzwerk-Tab) helfen, die Redirect-Kette zu prüfen. Achte darauf, dass es maximal eine Weiterleitung von der Eingabe-URL zur Ziel-URL gibt. Bei größeren Websites empfiehlt sich eine Redirect-Tabelle zur Übersicht und Fehlervermeidung.

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Max 7

Max Wellner

Max Wellner ist Gründer/ CEO von Nakaryu & Nekodanshi sowie Content Creator und Cosplayer aus Nürnberg. Er verbindet seit 2017 Webdesign, Marketing, Technologie und kreative Popkultur-Einflüsse zu digitalen Markenauftritten mit Wiedererkennungswert. Mit seiner Mischung aus technischer Expertise, kreativem Denken und eigener Erfahrung als Creator entwickelt er moderne Konzepte für Unternehmen, Marken und digitale Projekte, unterstützt durch eigens entwickelte KI Systeme und Workflows.

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